Kurt knetet Buchstaben

 

 

 

 

Konzentration

 

 

-       Ihr Kind ist in der Schule und bei den Hausaufgaben

      häufig nicht bei der Sache?

 

-       Lässt sich Ihr Kind leicht ablenken?

 

-       Benötigt es viel Zeit für die Hausaufgaben?

 


 

Wer sich konzentriert, wendet sich mit seiner gesamten Aufmerksamkeit einer bestimmten Tätigkeit, Person, Sache oder einem Reiz zu. Während der Konzentration werden andere Dinge nur am Rande wahrgenommen. Um konzentriert arbeiten zu können, wird geistige Anstrengung (Energie) gefordert.

Irgendwann ist diese Energie aufgebraucht.


Ausreichend Wasser (Mineralwasser) trinken, eine

ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf

tragen positiv zur Aufmerksamkeit bei.

Es sollte dennoch abgeklärt werden, ob eine

Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung vorliegt.

 

Es ist wichtig, den Unterschied zwischen Konzentrations-

verhalten und  Konzentrationsfähigkeit zu beachten. Vielleicht

verhält sich ein Kind im Unterricht unzureichend

konzentriert, wird aber, wenn es sich nicht mehr überfordert

fühlt und besser motiviert wird, konzentrationsfähiger.

Ein gestörtes Konzentrationsverhalten ist nicht gleich

einer gestörten Konzentrationsfähigkeit.

 

Ein häufig langes Fernsehgucken oder Computerspielen (Bewegungsmangel) ist bei Kindern oft die Ursache für Konzentrationsstörungen.

 

 

Konzentrationsschwäche



Eine permanente Konzentrationsschwäche ist meist das Symptom der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperkativitätsstörung (ADHS).

Eine Konzentrationsschwäche kann Ursache, Begleiterscheinung oder Folge einer Legasthenie sein.


Wenn dauerhaft die Abschirmung von anderen Reizen nicht gelingt, dann wird von Konzentrationsschwäche gesprochen. Ursache können genetische oder früh erworbene Schäden sein.


 


Konzentrationsstörung

  

 

Eine vorübergehende Schwäche oder Beeinträchtigung der Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, wird Konzentrrationsstörung genannt.

 

Langenhorst E. (1978) unterscheidet:


- Körperlich bedingte Konzentrationsstörungen

  Dies können z.B. sein: gestörte Funktion der

  Nebennierenrinde,

  Rachenwucherungen, Blutarmut, zu hoher oder zu geringer  

  Zuckergehalt des Blutes, länger dauernde

  Infektionskrankheiten mit leicht erhöhten Temperaturen.

 

- Familiär bedingte Konzentrationsstörungen

  Diese können auf Konflikte innerhalb der Familie, auf

  ungünstige Erziehungsstile / Erziehungsverhaltensweisen der

  Eltern oder Geschwisterrivalitäten zurückgehen.

 

- Schulisch bedingte Konzentrationsstörungen

  Hier spielen Überforderung, Desinteresse, Misserfolge,

  Ängste,

  und Erwartungen sowie gestörte Lehrer-Schüler-Verhältnisse

  eine Rolle.