Informationen zu der Ausbildung "diplomierte(r)

LegasthenietrainerIn":

Die Ausbildung zur(m) diplomierten LegasthenietrainerIn besteht seit 1996, die Ausbildung zur(m) diplomierten DyskalkulietrainerIn seit 2009. Die Fernstudien werden nach den Ausbildungsrichtlinien der European Dyslexia Association und nach den Qualitätsgrundsätzen der EFQM (European Foundation for Quality Management) durchgeführt und genießen europaweite Anerkennung.

 

Der Erste Österreichsche Dachverband Legasthenie trägt auch das Österreichische Gütezeichen (Nr. 69.002).

Das Fernstudium zum diplomierten Legasthenietrainer oder zum diplomierten Dyskalkulietrainer wird jeweils mittels dem European-Credit-Transfer-System mit 24-ECTS Punkten bewertet (4 Prüfungsmodule mit je 5-ECTS Punkten, der praktische Teil mit 4-ECTS Punkten), jede weitere Fortbildung mit 3-ECTS Punkten und das Aufbaufernstudium zum diplomierten Dyskalkulietrainer mit 12-ECTS (2 Prüfungsmodule mit je 5-ECTS Punkten, der praktische Teil mit 2-ECTS Punkten) Punkten. Die Punkte werden von verschiedenen österreichischen und deutschen Universitäten Studierenden zur Anrechnung gebracht. Der Studiengang zum diplomierten Legasthenietrainer ist von der deutschen staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Köln mit der Nummer 662941 inhaltlich überprüft und zugelassen.

In Hessen werden z.B. für die Ausbildung zum diplomierten Legasthenietrainer in der Lehrerfortbildung 40 Punkte, die Höchstpunkteanzahl, nach §8 der IQ- und Akkreditierungsverordnung vom Hessischen Kultusministerium (IQ-Veranstalter-Nr. F004104, IQ-Angebots-NR. 0209021) vergeben.

In Sachsen-Anhalt ist die Ausbildung als Lehrerfortbildung anerkannt.

Vom Bundesland Nordrhein-Westfalen wird das Fernstudium mittels Bildungsscheck als Weiterbildung gefördert.

In Bayern wird das Fernstudium von der FIBS (Fortbildung in bayrischen Schulen) als empfehlenswerte Weiterbildung für bayrische LehrerInnen geführt.

Die Abteilung Fortbildung des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) hat festgestellt, dass das Fernstudium an den Hamburger Schulen von der jeweiligen Schulleitung als Fortbildung im Sinne der Fortbildungsverpflichtung anerkannt werden kann.

Das Fernstudium ist vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien als Fortbildung für Thüringer LehrerInnen unter der Reg.-Nr. ALX-23-156 anerkannt.

Für das Fernstudium werden 30 Punkte gemäß der Fortbildungsverpflichtung nach § 125 SGB V für niedergelassene Heilmittelerbringer in Deutschland (Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten etc.) angerechnet.

Das Fernstudium ist von der Cert NÖ als Zertifizierungsstelle für Aus- und Weiterbildungsanbieter an der Donau-Universität Krems (Institut für Weiterbildungsforschung & Bildungsmanagement) akkreditiert.

In Oberösterreich ist die Ausbildung eine Bildungsveranstaltung mit Qualitätsgarantie, außerdem ist das Fernstudium von der Johannes Kepler Universität Linz (Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung) überprüft und anerkannt.

In Salzburg und Kärnten (AK seit 2005, sowie Bildungsland) ist der EÖDL als Bildungsträger im Sinne der Bildungsförderung anerkannt und wird vom WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) als empfehlenswerte Ausbildung geführt.

In Tirol ist der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie gemäß § 3 Ziffer 9 ein anerkannter Bildungsträger.

Das Fernstudium wird in Österreich vom Arbeitsmarktservice (AMS) für die Bildungskarenz akzeptiert.

Spezialisten mit dieser Ausbildung sind in über 50 Ländern tätig und arbeiten auch in staatlichen und anderen Institutionen, weil vielen Verantwortlichen bekannt ist, dass eine ausgezeichnete Arbeit geleistet wird.

Diplomierte LegasthenietrainerInnen/DyskalkulietrainerInnen arbeiten schulisch und außerschulisch auf pädagogisch-didaktischer Ebene sehr erfolgreich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Schreib-, Lese- und/oder Rechenprobleme oder mit Kleinkindern, welche differente Sinneswahrnehmungen haben.

Die Studieninhalte werden stets auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschungen gehalten. In Österreich oder Deutschland gibt es keine vergleichbare Ausbildung und auch keine andere, die nach den Qualitätsrichtlinien, die wir einhalten, stattfindet.