Trainingsfoto: Mit Pfeifenputzern wurde ein Wort gebogen.

 

 

Anzeichen für Legasthenie

 

 

 



Vorschulalter



- Fälle von Legasthenie in der Familie

 

- Erlernen des Klarsprechens erfolgt verspätet, Phrasen

  werden vermischt bzw. verwechselt

 

- Kind denkt schneller als es handelt

 

- verwendet ähnliche oder Ersatzwörter

 

- nimmt falsche Bezeichnungen (z.B. Lampenschirm für

  Laternenpfahl)

 

- lispeln

 

- Kind ist unfähig, die Bezeichnung für bekannte Objekte (z.B.

  Farben) zu behalten

 

- bringt richtungsweisende Wörter durcheinander (z.B. hinauf/

  hinunter; drinnen/ draußen)

 

- übertriebenes Stolpern, Anstoßen und Fallen über kleine

  Gegenstände

 

- erhöhte Kreativität, oft gut im Zeichnen, guter Sinn für Farben

 

- hat ohne ersichtlichen Grund gute und schlechte Tage

 

- besitzt eine gute Auffassungsgabe für konstruktives und

  technisches Spielzeug

 

- genießt es, wenn ihm vorgelesen wird, zeigt aber selbst kein

  Interesse am Erlernen von Buchstaben und Wörtern

 

- Probleme beim Erlernen von Kinderliedern und beim Reimen

 

- findet nicht passende Wörter aus Wörterschlangen nicht

  heraus (z.B. Haus - Maus - Katze - Laus)

 

- krabbelte nicht oder nur wenig ausgiebig (Bodenschlurfer)

 

- Kind hat Probleme mit Abläufen und Reihungen

 

- scheint aber ungewöhnlich intelligent zu sein

 

 



 

Schulkinder (bis 9 Jahre)

 

- große Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens

  und Schreibens


- ständiges und fortlaufendes Vertauschen von Zahlen und

  Buchstaben  (z.B. 51 für 15, d für b)


 - Probleme beim Unterscheiden von rechts und links

- Schwierigkeiten im Behalten des Alphabets, beim

  Multiplizieren von  Tabellen, im Erinnern von Reihenfolgen

  (z.B. Wochentage, Monate,  Jahreszeiten)

 

- fortlaufende Schwierigkeiten beim Schleifenbinden, Ball

  fangen,  Seilspringen, etc. 

- Unaufmerksamkeit

- Frustration, die zu Verhaltensproblemen

 

 


 

Schulkinder (9 bis 12 Jahre)

 

- fortlaufende Fehler beim Lesen

- fehlen des Leseverständnisses

- sonderbare Aussprache (Buchstaben werden z.B.

  ausgelassen  oder in der falschen Reihenfolge gesprochen)

  

- benötigt überdurchschnittliche lange Zeit für Schreibarbeiten

- Desorganisation zu Hause und in der Schule

- Probleme beim Abschreiben von der Tafel oder aus demBuch

- Probleme beim Niederschreiben von mündlichen Ansagen

- wachsender Mangel an Selbstvertrauen und

  wachsende Frustration 

 


 

Schulkinder ( 12 Jahre und älter)


- Neigung falsch, ungenau oder nicht

  zusammenhängend zu lesen


- inkonsequentes Buchstabieren

- Probleme beim Planen, Entwerfen und

  Schreiben von Aufsätzen


- neigt dazu, mündliche Anweisungen oder Telefonnummern

  durcheinander zu bringen

           

- es zeigen sich ernsthafte Probleme mit Fremdsprachen

- Kind besitzt geringes Selbstvertrauen